Service, Sicherheit

Was wird gemacht, um Spielsucht zu bekämpfen?

Ein sehr unangenehmes Thema, nicht nur für die Spielbanken selbst, auch für die Politik und natürlich auch für den Betroffenen selbst, genauso wie für sein Umfeld. Es geht in diesem Artikel um die Spielsucht, die leider immer noch ein großes Problem darstellt und für manchen Menschen die Endstation in ihrem sozialen Leben bedeutet.

Was kann eine eine betroffene Person machen?

Zunächst einmal sollte man natürlich keinen Fuß mehr in eine Spielothek setzen. Dabei ist es komplett egal, ob es die Spielothek am Bahnhof ist, die Kneipe mit den zwei Automaten oder aber die Spielbank, die im Rahmen eines Betriebsausfluges besucht wurde. Es ist nie gut, wenn man als Person, die mit Suchtproblemen kämpft eine Spielbank betritt. Das gilt natürlich auch für die digitalen Anbieter.

Das Problem bei ihnen ist aber die fehlende soziale Kontrolle, die es zum Beispiel in einer Spielothek gibt. Dort hat man einfach die Menschen im Blick und oft ist es auch so, dass einige Spieler immer wieder den Weg zum Automaten gehen und demnach schon so etwas wie Stammgäste in den Spielotheken sind. Sie kennt man und man weiß in etwa, ob sie sich unter Kontrolle haben oder sie mehr Geld ausgeben als ihnen eigentlich lieb sein kann.

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Bei einer digitalen Spielbank gibt es diese Kontrolle also nicht. Dafür muss ein Spieler ein paar Angaben über sich und seine Geschichte machen. Die Fragen, ob man in der Vergangenheit an einer Spielsucht gelitten hat, dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Denn wenn es gar nicht mehr geht, muss man einen Spieler auch vor sich selbst schützen. Teilweise auch mit drastischen Mitteln. So kann es sein, dass ein Spieler quasi aus der digitalen Spielbank rausgeworfen wird, wenn ersichtlich wird, dass er in der Vergangenheit in diesem Bereich seine Probleme hatte.

Außerdem kann man quasi auf Lebenszeit gesperrt werden, wenn man das möchte. Dazu ist es nötig dem Support Bescheid zu geben und dann die Prozedur des Anbieters zu durchlaufen. Übrigens, an dieser Stelle muss man eigentlich nicht mit Kosten rechnen, die ein Anbieter für eine Konto Inaktivität in Rechnung stellen kann.

Immerhin muss mal also keine monatlichen Gebühren zahlen, wenn man aufgrund der Spielsucht sich entscheidet sein Konto komplett zu schließen. Zum Ende hin müssen auch noch die Hilfsangebote genannt werden, die eine Spielbank zur Verfügung stellt und die die betroffenen Spieler auch besser nutzen sollten.

Wer sich aber um eine Hilfe vor Ort kümmern möchte, der kann sich auch selber auf die Suche nach geeigneten Hilfsmöglichkeiten begeben und wird schnell feststellen, dass man sehr viele dieser Angebote nutzen kann, vor allem in größeren Städten können dafür Einrichtungen besucht werden.